Typisch Wiener Süßigkeiten: Naschen mit Tradition und Geschmack
Wer Wien besucht, kommt um eines garantiert nicht herum: die typisch Wiener Süßigkeiten. Sie sind mehr als nur Zucker und Schokolade – sie sind Kultur, Geschichte und ein Stück Lebensgefühl.
Von der berühmten Sachertorte bis hin zu handgemachten Bonbons aus der Zuckerlwerkstatt: Die Hauptstadt Österreichs hat für Naschkatzen einiges auf Lager.
Wiener Süßigkeiten spiegeln die kaiserliche Eleganz genauso wider wie das moderne Lebensgefühl. Ob beim Kaffeehausbesuch, im Feinkostladen oder als Mitbringsel – die süßen Klassiker haben ihren festen Platz im Herzen und Magen der Stadt.
Schokolade – Edle Tafeln und zartschmelzende Versuchungen
Die Wienerinnen und Wiener lieben Schokolade – und das merkt man sofort. Edle Schokoladenkreationen findet man in kleinen Confiserien ebenso wie in Supermärkten.
Zotter und Co.: Wenn Schokolade Kunst wird
Obwohl Zotter aus der Steiermark kommt, sind seine ausgefallenen Sorten auch in Wien extrem beliebt. Mit Chili, Kürbiskernen oder sogar mit Speck – Zotter bricht mit Konventionen und hebt Schokolade auf ein neues Level.
Alt-Wiener Schokoladekultur
Die Confiserie Altmann & Kühne am Graben ist ein echtes Juwel. Die winzigen Pralinen in ihren kunstvollen Schachteln werden in aufwendiger Handarbeit gefertigt – und sind legendär. Wer einmal eine Altmann-Praline probiert hat, weiß: So schmeckt Wien.
Typisch Wiener Süßigkeiten: Mehr als nur Mozartkugeln

Typisch Wiener Süßigkeiten sind oft eng verwandt mit österreichischen Klassikern, doch sie haben ihre ganz eigenen Geschichten. Die Mozartkugel etwa – in Salzburg geboren – ist längst auch in Wiener Confiserien zu Hause.
Wien versteht es, österreichische Süßigkeiten zu veredeln und ihnen den ganz besonderen Wiener Touch zu verleihen. Es geht um Eleganz, Liebe zum Detail und natürlich Geschmack.
Wien – Eine Stadt zum Durchnaschen
In Wien spaziert man von einem Süßigkeitentraum zum nächsten. Im 1. Bezirk reiht sich Confiserie an Confiserie, Kaffeehaus an Zuckerhimmel.
Kaffeehauskultur und Mehlspeisen
Nirgends sonst wird Kaffee so zelebriert wie in Wien – und dazu gehören eben auch die typisch Wiener Süßigkeiten. Apfelstrudel, Topfentascherl oder Powidltascherl – hier steht die süße Mehlspeisküche auf dem täglichen Programm.
Wiener Klassiker mit Stil: Die Sachertorte
Was wäre eine Liste typisch Wiener Süßigkeiten ohne die Sachertorte? Zwei Schichten schokoladiger Kuchenteig gefüllt mit Marillenmarmelade und umhüllt von einer dunklen Schokoglasur – das ist Wiener Handwerkskunst pur.
Rehrücken, Punschkrapferl & Co.
Neben der weltberühmten Sachertorte gibt es auch unterschätzte Helden wie den Rehrücken – ein schokoladiger Mandelkuchen mit Buttercremefüllung – oder das Punschkrapferl, das mit Rum und Himbeermarmelade verfeinert wird. Pink, süß, intensiv.
Snack – Naschen für zwischendurch
Nicht jede Süßigkeit muss ein ganzes Dessert sein. Manchmal reicht auch ein kleiner Happen für unterwegs.
Mozarttaler, Rumkugeln und Nussbeißer
In den Wiener Bäckereien und Konditoreien findest du jede Menge süßer Snacks: kleine Kugeln, die aussehen wie Pralinen, aber süchtig machen – perfekt für unterwegs oder als süße Begleitung zum Kaffee.
Zuckerl – Alte Bonbonkunst lebt
Das Wort Zuckerl ist in Österreich der liebevolle Begriff für Bonbons. Und Wien hat eine ganz besondere Beziehung dazu.
Die Wiener Zuckerlwerkstatt
Hier ist der Name Programm. In der Zuckerlwerkstatt wird Bonbonkunst wie vor 100 Jahren gelebt – mit Kupferkessel, Marmorplatte und jeder Menge Handarbeit. Besucherinnen und Besucher können live zusehen, wie die süßen Kunstwerke entstehen.
Confiserie – Handgemachte Perfektion

Altmann & Kühne: Mini-Pralinen mit Stil
Diese Wiener Confiserie hat sich auf die kunstvollsten und kleinsten Pralinen der Stadt spezialisiert. Ihre bunt gemusterten Verpackungen sind schon fast Kult und ein beliebtes Mitbringsel.
Leschanz – Der Schokoladekönig
Wer Pralinen mit echtem Wiener Charakter sucht, ist bei Leschanz richtig. Die kleine Manufaktur in der Innenstadt bietet Schokoladenkunst vom Feinsten – nostalgisch, luxuriös und immer eine Sünde wert.
Österreichische Süßigkeiten – Vielfalt im ganzen Land
Während Wien der Mittelpunkt süßer Verführungen ist, stammen viele Süßigkeiten aus dem gesamten Land. Mohnzelten, Linzer Augen oder der Kaiserschmarrn sind nur einige Highlights, die auch in der Hauptstadt beliebt sind.
Dragee Keksi – Kult aus Kindheitstagen
Dragee Keksi sind der österreichische Süßigkeitensnack der 80er und 90er – knuspriger Keks, umhüllt von Milchschokolade, mit einer bunten Zuckerglasur. Heute feiern sie ein Comeback und sind Kult bei Jung und Alt.
Süßspeise – Von Mehlspeisen bis Eis
Typisch Wiener Süßigkeiten gehen oft fließend in die Kategorie Süßspeise über.
Palatschinken, Kaiserschmarrn, Marillenknödel
Sie sind ein fester Bestandteil der Wiener Küche – und gehören zum Pflichtprogramm jedes Besuchs. Palatschinken (gefüllt mit Marmelade oder Topfen), der flaumige Kaiserschmarrn mit Rosinen und Staubzucker oder die süßen Marillenknödel aus Topfenteig sind wahre Seelentröster.
Zuckerlwerkstatt – Ein süßes Erlebnis für Groß und Klein
Wer in Wien unterwegs ist, sollte sich einen Besuch in der Zuckerlwerkstatt nicht entgehen lassen. Dort entstehen Bonbons wie von Zauberhand. Besonders beliebt: die „Wiener Mischung“ – kleine Kunstwerke in rot-weißem Look, die fast zu schön zum Essen sind.
Altmann – Pralinenkunst in Miniatur
Die Confiserie Altmann & Kühne wurde 1928 gegründet und ist heute eine der edelsten Adressen Wiens für Pralinen. Ihre Produkte stehen für Handarbeit, Stil und eine Prise Nostalgie. Typisch Wiener Süßigkeiten, wie man sie nicht schöner denken kann.
Konfekt – Marzipan, Nougat und mehr
Konfekt hat in Wien einen edlen Klang. Es steht für Luxus, Genuss und Genusskultur.
Klassiker des Wiener Konfekts
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Marzipan-Röllchen
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Nougatwürfel
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Trüffelpralinen
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Kirschlikörkugeln
Diese kleinen Meisterwerke machen aus jeder Kaffeepause ein Fest.
Seidenzuckerl – Zart und bunt
Seidenzuckerl sind zarte Bonbons, die wie kleine Kissen aussehen und sich seidig auf der Zunge auflösen. Sie wurden früher zu Weihnachten verschenkt – heute gibt’s sie in Retro-Läden und bei traditionellen Herstellern wieder zu kaufen.
Mannerschnitten – Der rosa Klassiker
Ein Klassiker unter den typisch Wiener Süßigkeiten sind ohne Zweifel die Manner-Schnitten. Fünf Schichten Haselnusscreme zwischen knusprigen Waffeln – in der bekannten rosa Verpackung. Seit über 100 Jahren ein Fixstern am Süßigkeitshimmel Österreichs.
Bonbon – Die Rückkehr der Süßen
In Zeiten von Retro-Trends feiern klassische Bonbons ein Comeback. Ob fruchtig, mentholig oder mit Karamell – die Auswahl in Wiener Zuckerläden ist riesig.
Beliebte Sorten:
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Himbeerbonbons
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Kräuterzuckerl
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Zitronenherzen
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Karamelltoffees
Schwedenbomben – Fluffig, schokoladig, legendär
Schwedenbomben sind mit Schaum gefüllte Schokoküsse, oft mit Kokosstreuseln – ein echter Klassiker aus dem Hause Niemetz. In jeder Schule, auf jedem Kindergeburtstag, bei jedem Kirtag: Schwedenbomben sind überall dabei und gehören einfach zu Wien.
Manufaktur – Süßes aus Handarbeit
Die Wienerinnen und Wiener schätzen Qualität – deshalb boomt die Manufaktur-Szene. Kleine Betriebe produzieren hochwertige, kreative Süßigkeiten mit regionalen Zutaten.
Süßwarenmanufakturen in Wien
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Zuckerlwerkstatt – Handgemachte Bonbons
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Leschanz – Edle Pralinen
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Altmann & Kühne – Pralinen in Miniform
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Heindl – Klassiker wie Mozarttaler und Schwedenbomben
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Manner – Die rosa Waffeln aus Hernals
Welche Süßigkeit ist typisch österreichisch?

Ganz klar: Die Sachertorte, Schwedenbomben, Mozartkugeln und Manner-Schnitten sind österreichische Kultprodukte mit internationalem Ruf.
Auch Klassiker wie Kaiserschmarrn oder Linzer Torte sind landesweit beliebt – aber in Wien bekommen sie ihren ganz eigenen Glanz.
Welches Gebäck ist typisch Wien?
Typisch für Wien ist das feine Mehlspeisengebäck: die Sachertorte, Apfelstrudel, Buchteln, Topfengolatschen oder das Punschkrapferl. Dazu gesellen sich moderne Kreationen und internationale Einflüsse – doch die Klassiker bleiben ungeschlagen.
Fazit:
Typisch Wiener Süßigkeiten sind weit mehr als nur ein Genuss – sie sind ein Stück Geschichte, ein Lebensgefühl und Ausdruck einer Stadt, die das Süße zu schätzen weiß.
Ob im Kaffeehaus, bei der Confiserie oder unterwegs: Naschen in Wien ist ein Erlebnis, das alle Sinne anspricht. Und wer einmal den Geschmack von Seidenzuckerl, Manner-Schnitten oder Sachertorte auf der Zunge hatte, weiß: Diese Stadt versteht süße Verführung wie keine zweite.








