Rasendünger mit Unkrautvernichter – wie er wirkt, wann er sinnvoll ist und worauf man achten muss
Rasendünger mit Unkrautvernichter – Ein gepflegter Rasen ohne Klee, Löwenzahn oder hartnäckigen Hahnenfuß ist der Wunsch vieler Gartenbesitzer. Rasendünger mit Unkrautvernichter kombiniert Nährstoffe mit einem Herbizid und bekämpft gleichzeitig Unkraut, Moos und Nährstoffmangel.
Dieser Artikel erklärt verständlich, wie Produkte wie Compo Rasendünger plus Unkrautvernichter wirken, wie man sie richtig ausbringt und wann sie die besten Ergebnisse liefern. Dadurch wird die Rasenfläche dichter, gesünder und deutlich widerstandsfähiger – ideal für alle, die eine langfristige Lösung gegen Unkraut suchen.
Was ist Rasendünger mit Unkrautvernichter und wie funktioniert er?
Rasendünger mit Unkrautvernichter ist ein Kombiprodukt, das Nährstoffe und Herbizid-Wirkstoffe enthält. Während der Dünger Stickstoff, Kalium und weitere Nährstoffe liefert, wirkt der Unkrautvernichter gezielt gegen zweikeimblättrige Unkrautarten wie Klee, Gänseblümchen, Löwenzahn oder Ehrenpreis. Das Granulat wird auf der Rasenfläche verteilt und haftet an den Blättern der Unkräuter, was die Aufnahme der Wirkstoffe fördert. Die Wirkung beginnt oft innerhalb weniger Tage, während der Rasen gleichzeitig gestärkt wird und dichter wächst.
Durch die selektive Formel wird das Unkraut bekämpft, ohne den Rasen zu schädigen. Wirkstoffe wie Dicamba oder MCPA greifen gezielt die Zellstrukturen der Unkräuter an. Der Rasen profitiert hingegen von Stickstoff, Kalium und NPK-basierten Nährstoffen, was ihn robuster macht. In Kombination mit einer regelmäßigen Düngung entsteht eine Rasenfläche, die langfristig weniger Unkraut zulässt.
Diese doppelte Wirkung ist besonders effektiv, wenn der Rasen vorher gemäht wurde und das Granulat auf feuchten Rasen trifft. Dadurch haften die Körner besser an den Unkräutern, was die Wirkung beschleunigt. Viele Produkte besitzen zusätzlich Langzeitwirkung, sodass der Rasen über mehrere Wochen hinweg optimal versorgt bleibt.
Welches Unkraut geht durch Rasendünger mit Unkrautvernichter weg?

Rasendünger mit Unkrautvernichter bekämpft viele typische Rasenunkrautarten, die sich schnell ausbreiten. Dazu gehören Klee, Weißklee, Löwenzahn, Vogelknöterich, Ehrenpreis, kriechender Günsel, Gänseblümchen und kriechender Hahnenfuß. Diese Pflanzen verdrängen den Rasen, indem sie sich rasch vermehren und mit dem Gras um Licht und Nährstoffe konkurrieren. Die Herbizide greifen die Blätter und Wurzeln der Unkräuter an, während die Rasenpflanzen verschont bleiben.
Die Wirkung erfolgt über selektive Wirkstoffe, die zweikeimblättrige Pflanzen angreifen. Zweikeimblättrige Unkrautarten reagieren empfindlich auf Dicamba oder MCPA, während Gräser diese Substanzen gut tolerieren. Dadurch wird der Rasen geschützt, während die unliebsamen Kräuter absterben. Auch hartnäckige Arten wie Ehrenpreis oder Braunelle lassen sich mit hochwertigen Produkten bekämpfen.
Je früher der Unkrautbefall erkannt wird, desto wirksamer ist die Behandlung. Besonders bei großflächigem Klee oder Löwenzahn zeigt ein Rasendünger plus Unkrautvernichter deutliche Erfolge. Die regelmäßige Anwendung verhindert zudem neue Ausbreitung und sorgt dafür, dass die Rasenfläche langfristig dicht und grün bleibt, genauso wie bei immergrünen Kletterpflanzen.
Wie wirken Produkte wie Compo Rasendünger plus Unkrautvernichter?
Compo Rasendünger plus Unkrautvernichter kombiniert hochwertige Nährstoffe mit zuverlässigen Herbiziden. Das Produkt versorgt die Rasenfläche mit Stickstoff und Kalium, die für kräftiges Wachstum und eine dichte Grasnarbe sorgen. Gleichzeitig wirkt das Herbizid über die Blätter der Unkräuter und blockiert deren Stoffwechsel. Dadurch sterben sie langsam ab, während der Rasen gestärkt wird.
Die Langzeitwirkung sorgt dafür, dass der Rasen über Wochen hinweg gleichmäßig versorgt bleibt. Das Granulat verteilt sich gleichmäßig und wird beim nächsten Regen oder Bewässern aktiviert. Viele Anwender berichten, dass die Rasenfläche nach wenigen Tagen grüner aussieht und bereits weniger Unkraut zeigt. Die Kombination aus Düngung und Unkrautbehandlung spart Zeit und sorgt für ein schnelles Ergebnis.
Auch Substral 3in1 oder TerraUno Rasendünger mit Unkrautvernichter extra funktionieren nach diesem Prinzip. Sie enthalten zusätzlich Mittel gegen Moos, sodass gleich mehrere Probleme gleichzeitig behoben werden. Produkte mit Langzeitwirkung sind besonders praktisch, weil sie bis zu 100 Tage wirken und dadurch einen dichten, gesunden Rasen fördern.
Rasendünger mit Unkrautvernichter – der richtige Zeitpunkt

Die beste Zeit für die Anwendung liegt zwischen April und September, wenn der Rasen aktiv wächst. Temperaturen ab etwa 10°C sind notwendig, damit das Herbizid zuverlässig wirkt. Auch die Düngung entfaltet ihre volle Wirkung, wenn der Rasen kräftig wächst und die Nährstoffe aufnehmen kann. Besonders wirksam sind Anwendungen an trockenen, regenfreien Tagen.
Der Rasen sollte vor der Anwendung gemäht werden, damit das Granulat die Blätter der Unkräuter besser erreicht. Idealerweise ist der Rasen leicht feucht, entweder durch Tau oder eine leichte Bewässerung. Auf nassem Rasen haftet das Granulat optimal und wird durch die Blätter aufgenommen. Danach sollte die Fläche 1 bis 2 Tage ungestört bleiben.
Regen innerhalb von 4 bis 6 Stunden nach der Anwendung ist ungünstig, weil die Wirkstoffe abgespült werden könnten. Auch Hitzeperioden über 25°C sind zu vermeiden, da Trockenheit den Rasen stresst. Frühestens sieben Tage nach der Anwendung kann der Rasen wieder gemäht werden, damit sich die Wirkstoffe vollständig entfalten können.
Wie wendet man Rasendünger mit Unkrautvernichter korrekt an?
Die Ausbringung erfolgt am besten gleichmäßig mit einem Streuwagen. Dadurch wird verhindert, dass einzelne Stellen überdüngt oder unterversorgt werden. Beim Ausbringen sollte darauf geachtet werden, nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern zu arbeiten. Ein Mindestabstand von mehreren Metern ist einzuhalten, damit keine Herbizide ins Gewässer gelangen.
Der Rasen sollte gleichmäßig bestreut werden, sodass das Granulat gut verteilt ist. Eine Überdosierung kann zu Verbrennungen führen, während eine Unterdosierung die Wirkung vermindert. Nach dem Ausbringen bleiben die Flächen für 1 bis 2 Tage ungestört, damit die Pflanzen die Wirkstoffe aufnehmen können. Danach sollte der Rasen regelmäßig bewässert werden, damit der Dünger seine volle Wirkung entfaltet.
Auch Schutzkleidung kann sinnvoll sein. Besonders bei chemischen Unkrautvernichtern ist es wichtig, beim Umgang persönliche Schutzausrüstung zu verwenden. Handschuhe schützen vor Hautkontakt, während feste Schuhe verhindern, dass Granulat an die Haut gelangt.
Welche Wirkstoffe sind in Rasendünger mit Unkrautvernichter enthalten?
Viele Kombiprodukte enthalten Dicamba, MCPA oder ähnliche Wirkstoffe. Diese blockieren das Zellwachstum der Unkräuter, sodass sie absterben. Der Rasen bleibt davon unberührt, weil Gräser diese Substanzen nicht aufnehmen können. Zusätzlich enthalten Rasendünger mit Unkrautvernichter NPK-Nährstoffe, die das Gras stärken und die Rasenfläche dichter machen.
Auch Kalium ist oft enthalten, da es die Widerstandskraft der Gräser erhöht. Produkte wie Arena Weed Control oder TerraUno setzen auf eine Mischung verschiedener Herbizide, um ein breites Spektrum an Unkrautarten zu bekämpfen. Diese Mischung wirkt effektiv gegen kriechende Arten wie Hahnenfuß oder Hornkraut. Manche Produkte bekämpfen zusätzlich Moos, was besonders bei feuchten Böden hilfreich ist.
Herbizide mit selektiver Wirkung sind der Schlüssel zum Erfolg. Sie wirken nur auf zweikeimblättrige Pflanzen und lassen die Gräser verschont. Das ist wichtig für eine sichere und zuverlässige Anwendung, insbesondere auf großen Rasenflächen.
Ist Rasendünger mit Unkrautvernichter sinnvoll?

Für viele Gartenbesitzer ist ein Kombiprodukt sinnvoll, weil es Zeit spart und gleichzeitig zwei Probleme löst: Unkraut und Nährstoffmangel. Wer wenig Zeit für Gartenpflege hat, profitiert von einer schnellen und effizienten Lösung. Besonders bei großem Unkrautdruck ist ein Rasendünger plus Unkrautvernichter eine gute Wahl.
Auch für stark beanspruchte Rasenflächen, etwa in Familiengärten, spielt die Kombination eine große Rolle. Der Rasen wird dichter, kräftiger und verdrängt Unkraut langfristig von selbst. Dadurch sinkt der zukünftige Pflegeaufwand deutlich. Eine regelmäßige Anwendung führt zu dauerhaft guten Ergebnissen.
Allerdings ist das Produkt nicht für frisch angesäte Rasenflächen geeignet. Erst nach dem Ansaatjahr sollten Herbizide verwendet werden, damit junge Gräser nicht geschädigt werden. Bei ökologischen Gärten kann eine rein mechanische Entfernung sinnvoller sein.
Rasendünger plus Unkrautvernichter gegen Moos – wie funktioniert das?
Einige Produkte enthalten zusätzlich Moosvernichter. Diese Kombination wirkt gegen Unkraut und Moos gleichzeitig. Besonders Neudorff Rasendünger Moos oder Substral 3in1 sind hier beliebt. Der Moosvernichter löst die Zellstruktur des Mooses auf, während der Dünger neue Grasbildung fördert.
Moos entsteht oft durch Trockenheit, Schatten oder Nährstoffmangel. Die Kombination aus Moosvernichter und Dünger hilft, diese Ursachen zu beheben. Der Rasen wächst dichter, wodurch Moos weniger Chancen hat. Besonders auf feuchten Flächen zeigt die Behandlung gute Erfolge.
Wenn Moos im Rasen ein wiederkehrendes Problem ist, lohnt sich der Einsatz solcher Kombiprodukte besonders. Sie sorgen dafür, dass Gras schneller nachwächst und Moosflächen verdrängt.
Wann sollte man keinen Rasendünger mit Unkrautvernichter einsetzen?
Bei Hitze und Trockenheit ist die Anwendung nicht zu empfehlen. Unkrautvernichter können den Rasen zusätzlich belasten. Temperaturen über 25°C sollten vermieden werden, ebenso Frost. Auch unmittelbar vor starkem Regen ist die Anwendung ungeeignet. Die Wirkstoffe könnten ausgewaschen werden und ins Grundwasser oder Oberflächengewässer gelangen.
Frisch angesäte Flächen dürfen keine Herbizide erhalten. Erst wenn der Rasen dicht gewachsen ist und regelmäßig gemäht werden kann, ist das Produkt geeignet. Auch auf Flächen in unmittelbarer Nähe von Gewässern muss ein Mindestabstand unbedingt eingehalten werden.
Wer bereits eine sehr dichte Grasnarbe hat, kann oft auf Herbizide verzichten. Ein gesunder Rasen verdrängt Unkraut von selbst, wenn die Pflege stimmt. Nicht jede Fläche benötigt chemische Unkrautvernichter, manchmal genügt eine gute Düngung oder mechanische Pflege.
Wie sorge ich nach der Anwendung für einen dauerhaft dichten Rasen?
Nach der Anwendung sollte der Rasen regelmäßig bewässert und gepflegt werden. Eine gleichmäßige Düngung sorgt für gute Entwicklung, während regelmäßiges Mähen das Gras kräftigt. Der Rasen sollte nicht zu kurz geschnitten werden, da das Wachstum dadurch geschwächt wird.
Auch eine ausreichende Belüftung ist wichtig. Vertikutieren oder Aerifizieren kann helfen, die Graswurzeln besser mit Luft zu versorgen. Dadurch entwickelt sich der Rasen dichter, was Unkraut langfristig verdrängt. Eine gesunde, kräftige Grasnarbe ist der beste Schutz gegen erneuten Unkrautbefall.
Regelmäßige Kontrolle der Rasenfläche stellt sicher, dass neuer Unkrautbefall schnell erkannt wird. Kleinere Stellen können dann gezielt mit Hausmitteln oder Nachbehandlungen behandelt werden.
Fazit – Rasendünger mit Unkrautvernichter
Rasendünger mit Unkrautvernichter ist eine wirksame und praktische Lösung für alle, die einen dichten, kräftigen und unkrautfreien Rasen wünschen. Die Kombination aus Herbizid und NPK-Dünger sorgt dafür, dass unerwünschte Pflanzen verschwinden und gleichzeitig das Gras gestärkt wird. Entscheidend sind die richtige Anwendung, der passende Zeitpunkt und eine gute Nachpflege. Wer diese Punkte beachtet, erzielt langfristig hervorragende Ergebnisse und erhält eine gepflegte, gleichmäßig grüne Rasenfläche.
FAQs: „Rasendünger mit Unkrautvernichter“
Welcher Rasendünger mit Unkrautvernichter ist der beste?
• Compo Rasendünger plus Unkrautvernichter
• Substral 3in1
• TerraUno Rasendünger mit Unkrautvernichter extra
• Arena Weed Control
• Produkte mit Langzeitwirkung und hohem Stickstoffanteil sind besonders effektiv
Ist Rasendünger mit Unkrautvernichter sinnvoll?
| Vorteil | Wirkung |
|---|---|
| Spart Zeit | Düngung + Unkrautbekämpfung gleichzeitig |
| Stärkt den Rasen | dichter, gesünder, robuster |
| Bekämpft viele Arten | Klee, Löwenzahn, Ehrenpreis, Hahnenfuß |
| Reduziert Moos | bei Kombiprodukten mit Moosvernichter |
Wann sollte man Rasendünger mit Unkrautvernichter ausbringen?
Rasendünger mit Unkrautvernichter sollte idealerweise zwischen April und September ausgebracht werden, wenn der Rasen aktiv wächst und die Temperaturen stabil über 10°C liegen. Besonders gut wirkt das Mittel an regenfreien Tagen, da es genügend Zeit hat, über die Blätter der Unkräuter aufgenommen zu werden. Der Rasen sollte vor der Anwendung gemäht werden, damit das Granulat besser an den Pflanzen haftet. Erst etwa sieben Tage nach der Behandlung wird erneut gemäht, damit sich die Wirkung vollständig entfalten kann.
Wie bekomme ich das ganze Unkraut aus meinem Rasen?
Um Unkraut langfristig aus dem Rasen zu bekommen, hilft eine Kombination aus gezielter Pflege und geeigneten Produkten. Kombiprodukte aus Rasendünger und Unkrautvernichter wirken schnell und zuverlässig, doch auch regelmäßiges Düngen spielt eine große Rolle für einen dichten Rasen. Wer korrekt mäht und den Rasen nicht zu kurz schneidet, fördert sein Wachstum zusätzlich. Vertikutieren verbessert die Belüftung und ermöglicht es den Gräsern, kräftiger nachzuwachsen. Ein dichter, gesunder Rasen ist letztlich der beste Schutz, um zukünftigen Unkrautbewuchs dauerhaft zu reduzieren.








