Der gegenwärtige Mond befindet sich in der abnehmenden Mondphase.

Der Mond durchläuft innerhalb von 29 Tagen, 12 Stunden und 43 Minuten seinen Zyklus, bei dem er sich vom unsichtbaren Neumond über die schmale und malerische Mondsichel bis hin zum hell leuchtenden Vollmond entwickelt, um dann wieder zurückzukehren.

Die Rolle des Mondes für die Erde geht weit über das hinaus, was beim bloßen Blick zum Himmel ersichtlich ist. Ohne den Einfluss des Mondes wäre das Klima auf unserem Planeten bei weitem nicht so ausgeglichen, und die charakteristischen Jahreszeiten würden fehlen.

Aufgrund dieser Erkenntnisse ziehen einige Forscherinnen und Forscher den Schluss, dass das Vorhandensein eines stabilisierenden Mondes auf der Erde möglicherweise eine grundlegende Voraussetzung für die Existenz von Leben ist.

Der Neumond bildet das Kontraststück zum Vollmond: Während bei Letzterem die von der Sonne beleuchtete Mondoberfläche in ihrer ganzen Pracht sichtbar ist, bleibt der Neumond für das bloße Auge unsichtbar.

Der Begriff „Neumond“ kennzeichnet den Anfang einer neuen Mondphase. Da der Mond ungefähr einen Monat (29,5 Tage) benötigt, um die Erde einmal zu umkreisen, erleben wir etwa alle vier Wochen das Phänomen des Neumonds.

Was passiert bei Neumond?

Was passiert bei Neumond?

Obwohl man die Energie des Neumonds etwa sechs Tage lang (drei Tage vor und nach dem Neumond) spüren kann, ist der Neumond tatsächlich nur für einen kurzen Moment „neu“. Dies geschieht, wenn der Mond sich exakt zwischen Erde und Sonne positioniert.

In diesem Augenblick steht der Mond in einer direkten Linie mit der Sonne und befindet sich genau in der Mitte der beiden Himmelskörper. In dieser Ausrichtung wird nur die Nachtseite des Mondes sichtbar, die dunkle Seite. Erst nach ungefähr 35 Stunden wird der äußerste rechte Rand (in der südlichen Hemisphäre der äußerste linke Rand) wieder von der Sonne beleuchtet.

Der Neumond offenbart sich in seiner Unsichtbarkeit, wobei ein Mangel an Licht den Nachthimmel prägt. Diese Phase der geringeren Aktivität in der Mondenergie kann dazu führen, dass man sich von Natur aus nach innen kehrt – eine wunderbare Zeit der Reflexion.

Dies ist besonders vorteilhaft, da der Neumond für Neuanfang steht und den Beginn eines neuen Mondzyklus markiert. Mit der Kraft des Neumonds erhalten wir frische Energie, und es beginnt ein neuer Zyklus.

Auswirkungen des Neumonds auf den Menschen

Jenseits seiner spirituellen Bedeutung als Auftakt für die kommenden vier Wochen hat der Neumond Einfluss auf Mensch und Umwelt. Nicht nur verstärkt er die Gezeiten, sondern eröffnet in unregelmäßigen Abständen die Möglichkeit einer Sonnenfinsternis. Der Mensch nutzt diese Auswirken seit tausenden von Jahren für zahlreiche Projekte:

Während des Neumonds fließt Wasser besser, was sich positiv auf das Aussäen von Pflanzen und anspruchsvolle Gartenarbeiten auswirkt. Vorstellungsgespräche zeigen eine höhere Erfolgschance, und berufliche Projekte lassen sich effizienter umsetzen. Aufgrund des Neubeginns im Mondzyklus stehen die Sterne günstig für Partnersuche und Kinderwunsch.

Der Neumond eignet sich besonders für den Beginn des Rauchausstiegs. Bluthochdruck-Therapien wirken effektiver, und Wunden heilen schneller. Die Atmung verbessert sich, was besonders für Sportler von Vorteil ist, die Spitzenleistungen anstreben.

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