Dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen und mit seinem Laptop um die Welt zu reisen – für viele Menschen klingt das nach einem Traum und für andere ist er schon längst Realität geworden. Sie leben digitales Nomadentum rund um den Globus vor und sind damit das perfekte Beispiel dafür, dass dieses Lebenskonzept wirklich sehr erfolgreich funktionieren kann.

Glücklicherweise gibt es eine Vielzahl von Joboptionen, die sich rein digital ausführen lassen, weil sie lediglich voraussetzen, auf eine stabile Internetverbindung zugreifen zu können. Wer Webdesign oder Programmierung anbieten kann, findet einen riesigen Markt und kann beispielsweise für Online-Plattformen wie das Live Casino Österreich tätig werden. Doch auch darüber hinaus ist die Bandbreite der denkbaren Tätigkeiten groß. Wir stellen hier all jene Jobs vor, die für digitale Nomaden wie gemacht sind.

Die Zeiten sind so günstig wie nie

Sicherlich ist der Trend hin zum ortsunabhängigen Arbeiten nicht neu. Allerdings ist das Interesse so groß wie nie, weil wir aktuell die besten Voraussetzungen vorfinden, das eigene Leben in ähnlicher Form umzukrempeln.

New Work heißt das neue Zauberwort, dem immer größerer Bedeutung zukommt. So erkennen auch hierzulande immer mehr Firmen die Pluspunkte von Homeoffice-Varianten und Remote-Stellen und richten ihre Strukturen danach aus. Darüber hinaus besteht von unternehmerischer Seite eine immer größere Bereitschaft, projektbezogen mit Freelancern aus verschiedensten Fachbereichen zusammenzuarbeiten, anstatt einen festen Mitarbeiterstamm aufzubauen.

Grenzenlose Freiheit oder finanzielle Sorgen?

Wenn es darum geht, was einem dieser Lebensstil bringt, so steht selbstverständlich die persönliche Freiheit an erster Stelle. Wer von überall aus arbeiten und sich seine Zeit optimalerweise auch noch frei einteilen kann, ist nicht länger an einen festen Wohnort gebunden. Stattdessen kann man ins Ausland ziehen und den Job von dort erledigen oder sogar herumreisen und die Welt sehen, während man sich zeitgleich dennoch ein Einkommen erwirtschaftet.

Die meisten digitalen Nomaden leben einen Mix aus beidem und bleiben für mehrere Wochen oder Monate an einem Ort, bevor sie wieder weiterziehen. Es geht nicht darum, möglichst viele Sehenswürdigkeiten abzuklappern, sondern viel eher darum, in die jeweilige Lebensweise einzutauchen. Zudem verbringt man abhängig von Art und Umfang der Tätigkeit schließlich einen Großteil der Zeit beim Arbeiten, sodass sich das Ganze durchaus nach einem normalen Alltag anfühlt, der aber eben mal hier und mal dort stattfindet.

Man lernt jede Menge neue Leute und fremde Kulturen kennen, eignet sich Sprachkenntnisse an und knüpft nicht selten auch wichtige Kontakte, aus denen sich berufliche Kooperationen ergeben. Schließlich sind auch viele andere digitale Nomaden unterwegs, denen man beispielsweise in einem Coworking-Space oder bei Treffen internationaler Reisender begegnet.

Menschen mit einem Remote-Job müssen in der Regel sehr feste Arbeitszeiten oder telefonische Verfügbarkeiten einhalten. Je nachdem, wo auf der Welt man sich gerade aufhält, kann es aufgrund der Zeitverschiebung also durchaus dazu kommen, mitten in der Nacht zu arbeiten, um für die deutschen Kollegen verfügbar zu sein. Das ist bei einer selbständigen Tätigkeit häufig wesentlich einfacher, hier ist es einem normalerweise selbst überlassen, wann man seine Aufgaben erledigt.

Vor- und Nachteile des digitalen Nomadentums

Auch, wie viele Aufträge man pro Monat annehmen will, liegt dann in der eigenen Entscheidung. Das schafft maximale Flexibilität, weil die Arbeit passend zum eigenen Biorhythmus und zu den Alltagsplänen organisiert wird. Wer er sich finanziell erlauben kann, geht morgens surfen oder zum Yoga und sitzt erst am Nachmittag am Laptop. Oder fährt einfach mal spontan 3 Tage in die Berge, wenn die Projekte gerade warten können.

All diesen Vorteilen stehen natürlich auch Nachteile gegenüber. So ist nicht jeder dafür geschaffen, fern von Freunden und Familie klarzukommen und quasi nirgends richtig hinzugehören. Es erfordert ein hohes Maß an Offenheit und Anpassungsbewusstsein, um in einem anderen Land im Alltag gut zurechtzukommen. Zudem kann das Einkommen bei einer freiberuflichen Tätigkeit extrem schwanken und wenig kalkulierbar sein. Daher schadet es sicher nicht, sich parallel auch noch eine passive Einnahmequelle aufzutun.

Darüber hinaus gelingt dieses Konzept nur, wenn man sehr viel Selbstdisziplin und Eigenverantwortung mitbringt, organisiert ist und dem Job dennoch Priorität einräumt. Sonst wird man schnell nachlässig und verliert die Kontrolle. Auch mit Geld zu haushalten, fällt nicht allen leicht. Schließlich ist man für seine Krankenversicherung und Altersvorsorge selbst zuständig. Übrigens: Auch um das Thema Steuerpflicht im In- und Ausland muss sich jeder digitale Nomade selbstverständlich kümmern!

Welche Zielländer sind ideal

Letztlich hängt es natürlich von den persönlichen Vorlieben ab, wo man sich aufhalten möchte. Es ist allerdings erforderlich, die nötige Infrastruktur vorzufinden. Das heißt vor allem, eine zuverlässige Internetverbindung zu haben. Um sein Arbeitspensum herunterschrauben zu können, sind Länder mit vergleichsweise niedrigen Lebenshaltungskosten ideal. Zudem sollten die Einreisebedingungen leicht zu erfüllen sein.

Da viele digitale Nomaden es lieben, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen, trifft man an manchen Orten besonders viele vereint. Aktuell führen weiterhin Portugal und Spanien die Beliebtheitsskala an. Doch auch Kroatien, Bali, Costa Rica, Malta, Mexiko, Thailand und Kolumbien sind hoch im Kurs. Selbst in Dubai findet man eine große Community, wobei sich das Leben dort bei Weitem nicht jeder leisten kann.

Ideale ortsunabhängige Jobs

Web- und Grafikdesigner: Der Markt ist voll von Angeboten, außerdem kann man diese Dienstleistungen auch perfekt über Freelancer-Plattformen und für Kunden aus dem Ausland anbieten, wodurch sich ein größerer Markt erschließen lässt.

Softwareentwickler und Programmierer: Mit ständig weiter ansteigender Digitalisierung finden sich hier Top-Optionen für spannende Jobs, die auch noch richtig gut bezahlt werden.

Marketing- und Social-Media-Manager: Digitale Werbeaktivitäten für Firmen planen und ausführen oder deren soziale Netzwerke mit neuen Posts versorgen, um die Interaktion zu fördern und Kunden zu gewinnen – all das lässt sich wunderbar vom anderen Ende der Welt erledigen.

Übersetzer: Es ist nicht unbedingt erforderlich, eine professionelle Ausbildung in diesem Bereich vorzuweisen, um Aufträge zu erhalten.

Texter, Autoren und Blogger: Werbetexte oder Web-Content verfassen, als Ghostwriter Artikel und E-Books schreiben oder selbst aktiv bloggen – wer Talent für Sprache mitbringt und bereit ist, erst einmal klein anzufangen, hat hier vielerlei Optionen.

Online-Lehrer und Berater: Sprachen unterrichten, Webinare vertreiben oder seine Expertise in einem konkreten Bereich in Form von Online-Beratungen weiterzugeben – all das geht. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Webshop-Betreiber: Eine kreative Produktidee umzusetzen und online zu verkaufen, geht selbstverständlich völlig digital.

Die Welt steht den digitalen Nomaden offen und es lassen sich viele Möglichkeiten finden, wie sie von überall aus arbeiten können. Es geht darum, die eigenen Fähigkeiten so zu verkaufen, dass sich dadurch Aufträge generieren lassen und ein stetiges EInkommen entsteht.

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